Wenn Eltern in Österreich nach einer Schule suchen, die ihren Kindern nicht nur Wissen, sondern auch echte Sprachkompetenz vermittelt, stoßen sie oft auf bilinguale Schulen. Diese Schulen sind kein Luxus, sondern eine strategische Bildungsoption - besonders in einer Welt, in der Mehrsprachigkeit mehr ist als ein Bonus, sondern eine Grundvoraussetzung für Zukunftsfähigkeit. In Wien und einigen Grenzregionen gibt es seit über 30 Jahren strukturierte Programme, die Kinder von der Volksschule bis zur Hochschulreife in zwei Sprachen unterrichten. Doch wie funktioniert das genau? Wer kann aufgenommen werden? Und was für Abschlüsse gibt es am Ende?
Was ist Vienna Bilingual Schooling (VBS)?
Das Herzstück des bilingualen Bildungsangebots in Österreich ist das Vienna Bilingual Schooling-Programm, kurz VBS. Gestartet im Jahr 1992, ist es das älteste und am besten etablierte bilinguale Schulmodell des Landes. Es basiert nicht auf einem Zusatzkurs Englisch, sondern auf einem vollständigen Unterrichtsmodell: Jedes Fach wird in beiden Sprachen unterrichtet - Deutsch und Englisch. Ein Kind lernt Mathematik auf Deutsch, aber auch auf Englisch. Geschichte wird sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache behandelt. Der Unterricht wechselt nicht wöchentlich, sondern ist strukturiert: Ein Tag oder eine Woche steht ganz im Zeichen der einen Sprache, dann wechselt es.
Das Besondere: Lehrer kommen aus beiden Sprachräumen. Deutschsprachige Lehrkräfte unterrichten in deutscher Sprache, englischsprachige Kolleginnen und Kollegen in englischer Sprache. Die Kinder lernen also nicht nur Vokabeln, sondern den Umgang mit Sprache als Werkzeug - wie es in echten multikulturellen Umgebungen funktioniert. Die erste Klasse wurde 1992 in einer Volksschule im 10. Bezirk Wiens eröffnet. Heute gibt es sieben Volksschulen, vier Mittelschulen, ein Bundesgymnasium, drei Realgymnasien und vier Gymnasien, die das Programm bis zur Matura führen. Dazu kommt die einzige bilinguale Handelsakademie Österreichs: die Hetzendorfer Straße in Wien.
Welche Schulen bieten bilingualen Unterricht?
Die meisten bilinguale Schulen liegen in Wien. Das liegt nicht nur an der Dichte an internationalen Familien, sondern auch an der langjährigen Unterstützung durch die Bildungsdirektion Wien. Bekannte Einrichtungen sind die Volksschule Scheibenbergstraße, die Europäische Volksschule Wien, das Bundesgymnasium Wien 3 (Boerhaavegasse) und das GRG23 Draschestraße. Die Vienna International School und die Danube International School bieten ebenfalls bilingualen Unterricht, aber mit einem internationalen Fokus - sie sind nicht Teil des VBS-Programms, sondern arbeiten nach eigenen Konzepten, oft mit IB- oder Cambridge-Ansätzen.
Während VBS-Schulen strikt auf die österreichischen Lehrpläne setzen, können andere Schulen zusätzliche Module wie Internationale Baccalaureate (IB) oder Cambridge Assessment anbieten. Das bedeutet: Nicht jede bilinguale Schule ist gleich. Ein Kind, das in einer VBS-Volksschule startet, hat später die gleichen Rechte und Abschlüsse wie ein Kind aus einer monolingualen Schule - nur mit dem Unterschied, dass es die Matura in zwei Sprachen ablegt.
Wie funktioniert die Aufnahme?
Die Aufnahme in ein bilinguales Programm ist kein Zufall. Es gibt klare Regeln - und sie sind streng. Das VBS-Programm verfolgt ein ausgewogenes Modell: Die Klassen bestehen zu etwa 50 % aus Kindern, deren Muttersprache Deutsch ist, und zu 50 % aus Kindern, deren Muttersprache Englisch ist. Das Ziel ist kein Sprachtraining für Ausländer, sondern echte bilingualer Austausch. Wer kein Deutsch oder kein Englisch spricht, hat kaum eine Chance.
Die Aufnahme erfolgt meist über ein Orientierungsgespräch, manchmal ergänzt durch ein kurzes Sprachtestverfahren. Eltern müssen nachweisen, dass das Kind entweder zu Hause Deutsch spricht oder bereits über ausreichende Englischkenntnisse verfügt. Einige Schulen verlangen sogar schriftliche Aufsätze oder Gespräche mit einem Lehrer in der zweiten Sprache. In manchen Fällen gibt es Wartelisten - die Nachfrage ist doppelt so hoch wie die verfügbaren Plätze. Deshalb gibt es in vielen Bezirken sogenannte GEPS-Klassen (Gemeinsamer Unterricht mit erweitertem Sprachprofil). Diese Klassen haben nicht den vollen bilingualen Ansatz wie VBS, aber sie bieten mehr Englischunterricht als normale Klassen - und sind oft die erste Anlaufstelle für Familien, die noch nicht in ein echtes VBS-Programm kommen.
Welche Sprachen werden unterrichtet?
Obwohl Deutsch-Englisch die Standardkombination ist, gibt es auch andere Modelle. In einigen Schulen an der Grenze zu Tschechien, Slowakei oder Ungarn wird Deutsch mit Tschechisch, Slowakisch oder Ungarisch kombiniert. Das liegt an den grenzüberschreitenden Kooperationen: Österreichische Lehrkräfte pendeln zu Schulen in Znojmo, Bratislava oder Mosonmagyaróvár und unterrichten dort Deutsch als zweite Sprache. Diese Schulen sind offiziell Teil des österreichischen Bildungssystems - auch wenn sie physisch im Ausland liegen.
In Wien selbst gibt es vereinzelte Versuche, Deutsch-Französisch oder Deutsch-Spanisch anzubieten, aber diese sind noch experimentell und nicht flächendeckend. Der Fokus bleibt auf Englisch, weil es die globale Arbeitssprache ist und die meisten Eltern nach einer Verbindung von österreichischem Bildungssystem und internationaler Sprachkompetenz suchen.
Was für Abschlüsse gibt es?
Eine häufige Frage: Bekommt man einen anderen Abschluss als in einer normalen Schule? Die Antwort ist klar: Nein. Alle Schüler, egal ob in einer VBS-Klasse oder in einer herkömmlichen Schule, legen die gleichen Reifeprüfungen ab. Die Matura ist identisch - in Inhalt, Struktur und Bewertung. Der Unterschied liegt nur in der Leistung: Bilinguale Schüler schreiben ihre Aufsätze, Präsentationen und Prüfungen in zwei Sprachen. Sie müssen nicht nur die Inhalte verstehen, sondern auch in der zweiten Sprache erklären, argumentieren und reflektieren.
Das bedeutet: Ein Absolvent der bilinguale Handelsakademie Hetzendorfer Straße erhält exakt denselben Abschluss wie ein Schüler aus einer anderen Handelsakademie - nur mit dem Zusatz, dass er in allen Fachbereichen, vom Betriebswirtschaftslehre bis zur Buchhaltung, in Deutsch und Englisch arbeiten kann. Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil im Beruf. Kein Arbeitgeber fragt nach der Schule, sondern nach der Kompetenz. Und diese Kompetenz wird hier systematisch aufgebaut.
Warum ist bilinguale Bildung so wichtig?
Es geht nicht nur um Sprache. Es geht um Denken. Kinder, die in zwei Sprachen lernen, entwickeln eine höhere kognitive Flexibilität. Sie können schneller zwischen Perspektiven wechseln, Probleme aus mehreren Blickwinkeln betrachten und kulturelle Unterschiede intuitiver verstehen. Studien zeigen, dass bilinguale Schüler im Durchschnitt besser im Lernen neuer Fähigkeiten sind - egal ob Mathematik, Musik oder Programmieren.
Und es geht um Zukunft. Österreich ist kein Inselstaat. Die Wirtschaft, die Forschung, die Politik - alles läuft international. Wer in einem globalen Job arbeiten will, braucht mehr als ein bisschen Englisch. Er braucht die Fähigkeit, komplexe Inhalte in einer Fremdsprache zu verarbeiten - und das ist genau das, was bilinguale Schulen lehren.
Was Eltern beachten sollten
Wenn Sie Ihr Kind in eine bilinguale Schule schicken wollen, beginnen Sie früh. Informieren Sie sich über die Aufnahmeverfahren der einzelnen Schulen. Manche verlangen ein Gespräch, andere einen Sprachtest. Manche Schulen haben feste Anmeldezeiten - oft ein Jahr vor dem Eintritt. Warten Sie nicht bis zur letzten Woche. Die Plätze sind begrenzt, und die Auswahl ist hart.
Überprüfen Sie auch, ob das Programm wirklich bilingual ist - oder nur „Englisch als Zusatzfach“. Ein echter bilingualer Unterricht bedeutet: Mindestens 50 % der Unterrichtszeit in der zweiten Sprache. Und das nicht nur im Deutschunterricht, sondern in Mathematik, Naturwissenschaften und Sozialkunde.
Und last but not least: Sprache ist kein Zuschlag - sie ist das Kernstück. Ihr Kind sollte nicht nur Englisch lernen, sondern mit Englisch lernen. Das macht den Unterschied.
Kann mein Kind ohne Englischkenntnisse in eine bilinguale Schule kommen?
Nein, nicht in ein echtes VBS-Programm. Die Aufnahme setzt voraus, dass das Kind entweder Deutsch als Muttersprache hat oder bereits fundierte Englischkenntnisse besitzt. In einigen GEPS-Klassen ist der Sprachanspruch geringer, aber auch dort wird mindestens ein grundlegendes Sprachniveau erwartet. Wer komplett ohne Vorkenntnisse kommt, sollte erst eine Vorbereitungsklasse oder einen Sprachkurs absolvieren.
Gibt es bilinguale Schulen außerhalb von Wien?
Ja, aber nur an der Grenze. In Tschechien (Znojmo), der Slowakei (Bratislava) und Ungarn (Mosonmagyaróvár) gibt es Schulen, die von österreichischen Lehrkräften betrieben werden. Diese Schulen unterrichten in Deutsch und der jeweiligen Landessprache. In Österreich selbst sind bilinguale Schulen fast ausschließlich in Wien angesiedelt, da dort die Infrastruktur, die Nachfrage und die Kooperation mit Bildungsdirektionen am stärksten sind.
Ist der bilingualen Unterricht teurer als normaler Unterricht?
Nein. Bilinguale Schulen in Österreich sind öffentliche Schulen. Es fallen keine Schulgelder an. Die Kosten für Materialien oder Ausflüge sind dieselben wie in anderen Schulen. Die zusätzlichen Lehrkräfte werden vom Land finanziert, da es sich um einen offiziellen Schulversuch handelt. Eltern zahlen also nicht mehr - sie zahlen nur mit mehr Engagement und Vorbereitung.
Was ist der Unterschied zwischen VBS und einer internationalen Schule?
VBS-Schulen folgen dem österreichischen Lehrplan und bereiten auf die österreichische Matura vor. Internationale Schulen wie die Vienna International School arbeiten oft mit IB- oder Cambridge-Programmen und bereiten auf internationale Abschlüsse vor. Beide sind bilingual, aber VBS ist Teil des österreichischen Bildungssystems, während internationale Schulen oft privat oder semi-privat sind und weniger mit der österreichischen Kultur verbunden sind.
Kann man nach der Volksschule in ein bilinguales Gymnasium wechseln?
Ja, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Die meisten bilinguale Gymnasien nehmen Schüler aus VBS-Volksschulen bevorzugt auf. Wer aus einer monolingualen Schule kommt, muss oft einen Aufnahmetest ablegen - manchmal sogar einen Sprachtest in Deutsch und Englisch. Es ist möglich, aber nicht einfach. Die Vorbereitung in der Volksschule macht den Unterschied.
Was ist mit anderen Sprachen wie Französisch oder Spanisch?
Deutsch-Englisch ist der Standard. Andere Kombinationen wie Deutsch-Französisch oder Deutsch-Spanisch gibt es nur vereinzelt und meist als Pilotprojekte. Sie sind nicht flächendeckend verfügbar und oft auf einzelne Schulen beschränkt. Wer eine andere Sprachkombination will, sollte sich gezielt nach Schulen mit Sprachprofilen umsehen - aber nicht erwarten, dass es ein breites Angebot gibt.
9 Kommentare
Lutz Herzog
Ich hab mal nen Kollegen aus der EU-Kommission gefragt, warum die so viel Geld in diese Bilingualen Schulen stecken. Wusstest du, dass das Teil eines geheimen Sprach-Controll-Programms ist? Die EU will uns langsam die deutsche Sprache entziehen, indem sie Kinder schon in der 1. Klasse mit Englisch überflutet. Bald gibts nur noch "I am the future" statt "Ich bin die Zukunft". Die Matura wird dann nur noch in Englisch geschrieben. Und wer sagt, dass das nicht mit der Digitalisierung und KI-Überwachung zusammenhängt? Ich hab ne Datenanalyse gemacht - 87 % der Eltern, die ihre Kinder anmelden, haben einen iPhone-Konsum von über 10 Stunden pro Tag. Kein Zufall.
Nga Hoang
Das ist ja mal ein typisch linkes, globalistisches Hirngespinst. Deutsche Kinder sollen Deutsch lernen, nicht Englisch! Wer braucht schon zwei Sprachen? Wir sind kein US-amerikanisches Kolonialprojekt. Ich hab meinen Sohn in eine normale Schule geschickt, und der kann jetzt richtig Deutsch schreiben - nicht so ein krummes "I think"-Gesülze. Und die ganzen "bilingualen" Schulen? Die sind nur für Leute, die ihre Kinder nicht mehr richtig erziehen können. Die wollen nur, dass ihre Kids mit dem englischen Akzent "Bildung" vorgeben.
Kyle Kraemer
Also ich find’s irgendwie zu viel Aufwand. Ich hab mir das durchgelesen und dachte: wow, das ist ja cool. Aber dann hab ich mir gedacht: warum muss das alles so kompliziert sein? Ich hab doch auch ohne bilinguale Schule die Matura hingelegt. Und jetzt muss ich noch einen Sprachtest machen, ein Gespräch führen, und gucken, ob mein Kind 50 % Englisch spricht? Echt jetzt? Ich will nur, dass mein Kind lernt. Nicht, dass es ein Sprachwettbewerb wird. Ich geb’s auf. GEPS-Klasse reicht mir.
Susanne Lübcke
Ich hab neulich nen 8-jährigen in der Bäckerei gehört, der mit seinem Dad auf Englisch über Brötchen gequatscht hat. Hatte so ne Art... Wärme. Nicht nur Sprache. Sondern Verständnis. Wie zwei Welten, die sich berühren. Ich hab gedacht: das ist es doch, was wir verlieren, wenn wir nur noch in einer Sprache denken. Nicht weil es "global" ist, sondern weil es menschlich ist. Ich hab keine Kinder. Aber ich hab das Gefühl, dass diese Schulen so was wie ein kleiner Widerstand gegen die Verflachung sind. Ich find’s schön. Und ein bisschen traurig, dass das nicht überall ist.
karla S.G
Ich find’s erschreckend, wie viele Eltern hier einfach alles akzeptieren, was die Schule sagt. Bilingual? Ja, klar. Aber wer zahlt dafür? Die Steuerzahler! Und dann kommt der nächste Schritt: Französisch, Spanisch, Mandarin - und plötzlich ist Deutsch nur noch "Option 3". Ich hab meine Tochter aus einer VBS-Schule rausgenommen, weil sie nach 2 Jahren kein richtiges Deutsch mehr konnte. Sie hat gesagt: "Mama, ich weiß nicht, wie man "Schule" schreibt." Das ist kein Bildungserfolg, das ist kulturelle Selbstauslöschung.
Stefan Lohr
Die Aussage, dass bilinguale Schüler "besser im Lernen neuer Fähigkeiten" sind, ist pseudowissenschaftlich. Die Studien, die das behaupten, haben meist eine Stichprobe von unter 100 Kindern und keine Kontrollgruppe. Und der Begriff "kognitive Flexibilität" wird hier wie ein Zauberspruch benutzt - ohne Definition. Wer behauptet, dass man mit zwei Sprachen besser Mathematik versteht? Ich hab 17 Jahre Deutschunterricht gehabt und immer noch Probleme mit Konjunktiv. Was soll das? Das ist nicht Bildung - das ist Marketing mit einem Bildungsanspruch.
INGEBORG RIEDMAIER
Die Implementierung eines mehrsprachigen Bildungskonzeptes innerhalb des österreichischen Bildungssystems stellt eine hochkomplexe, strukturell anspruchsvolle Herausforderung dar, die eine interdisziplinäre Koordination zwischen pädagogischen, linguistischen und administrativen Ebenen erfordert. Die empirischen Daten zur Leistungsentwicklung bilingualer Lernender weisen auf signifikante Korrelationen zwischen sprachlicher Diversität und kognitiver Resilienz hin, wobei die longitudinale Perspektive eine robuste Validierung der curricularen Integrität ermöglicht. Die Relevanz der Matura als standardisiertes Abschlussinstrument bleibt unangetastet, jedoch wird durch die parallele Sprachnutzung eine translinguale Kompetenz erworben, die über rein lektüreorientierte Fähigkeiten hinausgeht.
Harry Hausverstand
Ich bin aus Wien. Meine Tochter ist in der VBS-Schule. Sie schreibt Mathe auf Englisch, Geschichte auf Deutsch. Kein Stress. Kein Drama. Sie kann mit Leuten reden - egal ob aus Tschechien, Polen oder den USA. Ich hab nie gedacht, dass das so was mitnimmt. Aber sie sagt: "Papa, ich weiß, wie man sagt, dass man Hunger hat - in zwei Sprachen." Das ist nicht cool. Das ist einfach… richtig. Und nein, es kostet nichts. Und nein, es ist nicht für "Elite-Kinder". Es ist für Kinder, die lernen wollen. Und das ist mehr, als viele von uns je hatten.
Lutz Herzog
Interessant, dass du das sagst. Aber hast du mal überlegt, warum die VBS-Schulen genau in Wien liegen? Weil die Bildungsdirektion von der EU finanziert wird. Die haben die Schulen als Testfeld für Sprachkontrolle ausgewählt - weil Wien die einzige Stadt ist, wo man die Daten sammeln kann, ohne dass die Medien aufpassen. Ich hab ne interne Email gefunden - die haben sogar einen Algorithmus, der die Sprachmischung der Kinder trackt. Und wenn jemand zu viel Deutsch spricht, wird er in eine GEPS-Klasse verbannt. Das ist keine Bildung. Das ist soziale Kontrolle.