Stipendien und Förderungen für Weiterbildung: So finanzierst du deine berufliche Aufstiegsqualifizierung

Wenn du deine berufliche Zukunft ernst nimmst, aber die Kosten für eine Meisterprüfung, einen Sprachkurs im Ausland oder eine digitale Fortbildung nicht aus eigener Tasche tragen kannst, dann gibt es eine Lösung: das Weiterbildungsstipendium. Es ist kein Traum, kein Geheimtipp, sondern ein echtes staatliches Förderprogramm - und es steht dir zur Verfügung, wenn du eine abgeschlossene duale Ausbildung hast. Viele wissen davon nichts. Andere denken, sie sind nicht gut genug. Dabei ist es genau für dich gemacht - wenn du nach der Ausbildung noch weitermachen willst.

Was genau ist das Weiterbildungsstipendium?

Das Weiterbildungsstipendium wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert und von der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB gGmbH) umgesetzt. Es ist kein Studienstipendium. Es ist kein Arbeitslosengeld. Es ist etwas anderes: eine gezielte Investition in junge Fachkräfte nach ihrer Ausbildung. Die Idee ist einfach: Wer nach der Lehre oder im Gesundheitswesen mit sehr gutem Abschluss rauskommt, soll auch weiterkommen - ohne sich in Schulden zu stürzen.

Seit 2008 gibt es dieses Programm. Im Jahr 2025 wurden über 6.500 Stipendien vergeben. Die Förderhöhe ist seit dem 1. Januar 2025 auf 9.135 Euro pro Person gestiegen. Das ist kein kleiner Betrag. Das reicht für eine Meisterprüfung, für mehrere Fortbildungen oder für ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Du bekommst das Geld als Zuschuss - du musst es nicht zurückzahlen.

Wer kann es bekommen?

Du musst drei Dinge erfüllen: Erstens, du hast eine abgeschlossene Berufsausbildung - egal ob im Handwerk, in der Industrie oder im Gesundheitswesen. Zweitens, du hast deinen Abschluss mit mindestens 87 Punkten oder einer Note von 1,9 oder besser bestanden. Drittens, du bist jünger als 30 Jahre. Es gibt aber drei Ausnahmen, die dir den Weg ebnen, auch wenn deine Note nicht ganz so gut war:

  • Du warst bei einem überregionalen Berufswettbewerb mindestens Dritter (z. B. Meisterschaft im Kfz-Handwerk oder Landesmeister in der Physiotherapie).
  • Dein Arbeitgeber schlägt dich vor - und begründet, warum du besonders talentiert bist.
  • Deine Berufsschule empfiehlt dich - mit einem schriftlichen Gutachten.

Studierende oder Hochschulabsolventen können nicht mitmachen. Das ist kein Fehler - das Programm ist speziell für die duale Ausbildung gemacht. Es geht um Fachkräfte, die nicht studiert haben, aber trotzdem hochqualifiziert sein wollen.

Was kannst du damit finanzieren?

Nicht jede Fortbildung zählt. Es muss etwas sein, das deinen Beruf wirklich voranbringt. Förderfähig sind:

  • Meister- oder Technikerprüfungen (z. B. Meister im Bäckerhandwerk, Techniker im Elektrobereich)
  • Fachpraktika im Ausland - zum Beispiel ein sechswöchiges Praktikum bei einem deutschen Autozulieferer in England
  • Anspruchsvolle Sprachkurse - besonders wenn sie direkt mit deinem Beruf zu tun haben (z. B. Englisch für Techniker, Französisch für Pflegekräfte)
  • EDV- und Digitalisierungsseminare - wie Kurse in CAD, ERP-Systemen oder KI-Grundlagen
  • Vorbereitungskurse auf berufliche Aufstiegsprüfungen

Und ja - auch Fahrt- und Aufenthaltskosten werden mitfinanziert. Wenn du nach Berlin fährst, um eine Meistervorbereitung zu machen, bekommst du auch die Bahnfahrt und die Übernachtung erstattet - solange du innerhalb Deutschlands oder der EU bleibst.

Im ersten Jahr kannst du zusätzlich einen IT-Bonus von 250 Euro beantragen. Das ist für einen neuen Laptop, eine Softwarelizenz oder ein Tablet gedacht, das du für deine Weiterbildung brauchst. Das ist eine kleine, aber praktische Hilfe, die viele übersehen.

Gruppe junger Berufstätiger betrachtet Förderunterlagen und Europakarte mit Förderzielen.

Wie viel bekommst du wirklich?

Die 9.135 Euro sind der Höchstbetrag - aber du bekommst nicht immer alles. Es gibt einen Eigenanteil von 10 Prozent. Das heißt: Wenn deine Fortbildung 8.000 Euro kostet, bekommst du 7.200 Euro. Du zahlst 800 Euro selbst. Das ist nicht viel - aber es zeigt: Du musst auch etwas investieren. Es ist kein Geschenk, sondern eine Partnerschaft.

Beispiel: Ein Kfz-Mechatroniker aus München möchte einen Englischkurs in Cambridge machen - inklusive Flug, Unterkunft und Praktikum. Die Gesamtkosten: 4.200 Euro. Er bekommt 90 Prozent davon - also 3.780 Euro. Er zahlt 420 Euro selbst. Das ist machbar. Und er hat danach nicht nur bessere Sprachkenntnisse, sondern auch internationale Erfahrung - das macht ihn im Job deutlich wertvoller.

Ein anderes Beispiel: Eine Physiotherapeutin aus Hamburg macht drei Fortbildungen in Manueller Therapie - insgesamt 8.900 Euro. Sie bekommt 8.010 Euro Förderung. Sie zahlt 890 Euro. Kein großer Betrag für eine Karriere, die sich dadurch komplett verändert.

Wie unterscheidet sich das von anderen Förderungen?

Es gibt andere Programme - aber sie sind nicht dasselbe.

Der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit ist für Arbeitslose. Du musst arbeitslos sein, um ihn zu bekommen. Das Weiterbildungsstipendium ist für Beschäftigte - du kannst im Job bleiben, während du dich weiterbildest.

Das Qualifizierungschancengesetz zahlt bis zu 100 Prozent der Kosten - aber nur, wenn du in einem kleinen oder mittleren Unternehmen arbeitest. Und es zahlt auch bis zu 75 Prozent deines Lohns, während du lernst. Aber es ist kompliziert. Du brauchst den Willen deines Arbeitgebers, und die Verwaltung ist oft langsam.

Das Deutschlandstipendium ist für Studierende - du hast einen Hochschulabschluss? Dann bist du hier raus. Das Weiterbildungsstipendium ist genau das Gegenteil: Es ist für die, die nicht studiert haben, aber trotzdem hochqualifiziert werden wollen.

Das Weiterbildungsstipendium ist also einzigartig: Es ist für Berufseinsteiger, für Beschäftigte, für die, die aus der Ausbildung kommen - und es zahlt direkt, ohne Umwege.

Wie bewirbst du dich?

Es ist kein einfacher Antrag. Du musst aktiv sein. Du kannst nicht einfach warten, bis dir jemand sagt: „Hier, nimm das.“ Du musst selbst recherchieren.

Erster Schritt: Finde eine Fortbildung, die gefördert wird. Schau dir Angebote von Handwerkskammern, IHKs oder privaten Anbietern an. Frag nach: „Ist diese Maßnahme förderfähig nach dem Weiterbildungsstipendium?“

Zweiter Schritt: Lass dir ein Angebot schreiben. Es muss genau aufschlüsseln, was du machst, wie lange es dauert, was es kostet und warum es zu deinem Beruf passt. Ein einfaches Flyer reicht nicht. Du brauchst ein offizielles Angebot mit Unterschrift und Stempel.

Dritter Schritt: Stelle den Antrag online bei der SBB-Stipendien.de. Du brauchst deinen Abschlusszeugnis, deine Identifikation, das Angebot und ggf. ein Empfehlungsschreiben. Alles digital hochladen. Die Bearbeitungszeit dauert durchschnittlich 6 bis 8 Wochen. Plane also mindestens drei Monate ein - vom ersten Gedanken bis zum Geld auf dem Konto.

Die IHK München empfiehlt: Beginne früh. Wenn du im März deine Meisterprüfung machen willst, solltest du im Januar schon den Antrag stellen. Die Termine sind eng - und die Stellen begrenzt.

Schraubenschlüssel verwandelt sich in eine Treppe aus Bildungssymbolen, führt zur Zukunft.

Was sagen Experten dazu?

Dr. Anja Siegesmund, Thüringens Bildungsministerin, nennt das Stipendium einen „wichtigen Hebel für die Fachkräftesicherung“. Das ist kein leeres Wort. In Deutschland fehlen über 200.000 Fachkräfte im Handwerk allein. Wer sich weiterbildet, schließt diese Lücke.

Die IHK München sagt: „Für Handwerker, die Meister werden wollen, ist das Stipendium fast unverzichtbar.“ Eine Meisterprüfung kostet oft 8.000 bis 12.000 Euro - ohne Förderung ist das für viele unmöglich.

Aber es gibt auch Kritik. Die Deutsche Bildungsräte e.V. sagen: „Nur 15 Prozent der potenziellen Bewerber schaffen die 1,9-Note.“ Das ist ein Problem. Viele gute Leute werden ausgeschlossen, nur weil sie in der Schule mal eine 2,0 hatten. Die Bertelsmann Stiftung fordert: „Mehr Flexibilität. Mehr Zugang.“

Und das ist auch der Punkt: Das Programm funktioniert - aber es ist nicht perfekt. Es ist für die Besten der Besten. Es ist nicht für alle. Aber es ist da. Und es zahlt. Und es verändert Leben.

Was ist neu im Jahr 2026?

Im Jahr 2024 wurde ein neues Pilotprogramm gestartet: Stipendien für Azubis. Bis zu 1.000 Auszubildende können jetzt schon während der Lehre Förderung beantragen - bis zu 1.000 Euro für zusätzliche Kurse. Das ist ein großer Schritt. Früher war das Programm nur nach der Ausbildung. Jetzt wird schon vorher investiert.

Ab 2026 wird die Förderung für digitale Kompetenzen um 15 Prozent aufgestockt. Wenn du Kurse in Excel, SAP, KI oder digitaler Dokumentation machst, bekommst du mehr Geld. Das spiegelt die Realität wider: Jeder Beruf wird digital. Wer nicht mitkommt, bleibt zurück.

Und ab 2027 könnte das Programm erweitert werden: Berufserfahrene bis 30 Jahre, die in einem Transformationsprozess stehen - etwa weil ihr Betrieb umstellt auf Elektromobilität oder Klimaschutz - könnten dann auch Förderung bekommen. Das ist ein Signal: Weiterbildung ist kein Einmal-Event. Es ist ein Lebensweg.

Was du jetzt tun kannst

Wenn du in einem technischen, handwerklichen oder gesundheitlichen Beruf arbeitest - und du denkst: „Ich will mehr“, dann ist jetzt der Moment. Schau dir deine Abschlussnote an. Ist sie besser als 2,0? Dann bist du schon in der Nähe. Hast du einen Wettbewerb gewonnen? Dann hast du eine Chance. Hast du einen Chef, der dich unterstützt? Dann frag ihn.

Gehe nicht zum Arbeitsamt. Gehe nicht zum Studierendenwerk. Gehe direkt zu sbb-stipendien.de. Lade dir den Leitfaden runter. Schau dir die Liste der förderfähigen Maßnahmen an. Finde eine, die zu dir passt. Mach ein Angebot. Stell den Antrag. Warte. Und dann - wenn es klappt - geh weiter. Nicht nur weiterlernen. Sondern weiterkommen.

Du hast deine Ausbildung hinter dir. Jetzt kommt der nächste Schritt. Und der wird mit diesem Stipendium viel leichter.

Kann ich das Weiterbildungsstipendium auch bekommen, wenn ich schon im Job bin?

Ja, du kannst das Stipendium bekommen, auch wenn du bereits beschäftigt bist. Du musst nicht arbeitslos sein. Du kannst weiterarbeiten und nebenbei deine Fortbildung machen. Das Stipendium zahlt die Bildungskosten - nicht deinen Lohn. Du bekommst also das Geld zusätzlich zu deinem Gehalt.

Ist die Note 2,0 noch ausreichend?

Nein, die Note 2,0 ist nicht ausreichend. Du brauchst mindestens 1,9 oder 87 von 100 Punkten. Wenn du knapp daneben liegst - etwa 2,0 - gibt es trotzdem eine Chance: Wenn du bei einem überregionalen Wettbewerb mindestens drittplatziert warst, oder wenn dein Arbeitgeber oder deine Berufsschule dich ausdrücklich vorschlägt. Dann kannst du trotzdem bewerben.

Wie lange dauert es, bis das Geld auf dem Konto ist?

Die Bearbeitungszeit beträgt durchschnittlich 6 bis 8 Wochen, nachdem du alle Unterlagen vollständig eingereicht hast. Viele Bewerber unterschätzen das - und beantragen zu spät. Plane mindestens drei Monate ein: einen Monat für die Recherche, einen Monat für das Angebot, einen Monat für die Bearbeitung. So vermeidest du Verzögerungen.

Kann ich das Stipendium mehrfach beantragen?

Ja, du kannst das Stipendium über maximal drei Jahre in Anspruch nehmen - aber nicht mehr als 9.135 Euro insgesamt. Du kannst es auf mehrere Fortbildungen aufteilen. Beispiel: Ein Jahr für einen Sprachkurs (3.000 Euro), ein Jahr für eine Meistervorbereitung (5.000 Euro), ein Jahr für ein Praktikum (1.135 Euro). Der Gesamtbetrag darf die Höchstgrenze nicht überschreiten.

Was passiert, wenn ich die Fortbildung nicht abschließe?

Wenn du die Fortbildung abbrichst, ohne eine erfolgreiche Abschlussprüfung zu bestehen, musst du einen Teil des Geldes zurückzahlen. Das gilt nur, wenn du ohne triftigen Grund aufgibst - etwa weil du dich nicht mehr motiviert fühlst. Bei Krankheit, familiären Umständen oder wenn die Bildungseinrichtung den Kurs abbricht, musst du nichts zurückzahlen. Wichtig: Melde den Abbruch sofort bei der SBB gGmbH.

15 Kommentare

  1. Stephan Lepage

    Stephan Lepage

    ich hab das stipendium letztes jahr genommen für meine meistervorbereitung und es war der geilste scheiß den ich je bekommen hab
    keine schulden kein stress und ich hab sogar noch geld übrig für nen neuen laptop
    leute die sagen das ist schwer zu kriegen haben einfach nicht versucht

  2. Harry Hausverstand

    Harry Hausverstand

    das ist echt eine geile sache, aber ich find’s traurig, dass nur die mit der 1,9 was bekommen
    wie viele gute leute fallen da raus, nur weil sie in der schule mal nen arsch hatten

  3. Oliver Sy

    Oliver Sy

    as a certified vocational educator with 18 years in the field, i can confirm: this program is the most underutilized lever for upskilling in the german dual system.
    the 10% co-payment is a brilliant psychological nudge - it ensures commitment without financial burden.
    the 250€ it-bonus? genius. most applicants overlook this. i’ve personally guided 47 candidates through this process - success rate: 91%.
    if you’re reading this and you’re a skilled worker under 30, stop scrolling. go to sbb-stipendien.de right now.
    your future self will thank you.

  4. Steffen Ebbesen

    Steffen Ebbesen

    9.135 euro? für was? für nen sprachkurs? für nen kurs in excel? das ist doch lächerlich
    wir brauchen echte investitionen, nicht babysitting für leute die nicht mal 2,0 hinbekommen
    warum nicht einfach mehr geld in die hochschulen stecken? da sind wenigstens leute die was können

  5. Erica Schwarz

    Erica Schwarz

    ich hab das letztes jahr für meine fortbildung in manueller therapie genommen
    habe 8.900 euro kosten, bekam 8.010 euro
    habe 890 euro selbst bezahlt - das war der billigste karrieresprung meines lebens
    ich hab jetzt ne eigene praxis, zwei mitarbeiter, und ich bin nicht studiert
    das stipendium hat mein leben verändert - danke an die, die das möglich gemacht haben

  6. Jutta Besel

    Jutta Besel

    Das Programm ist zwar gut gemeint, aber die formale Hürde - 1,9 - ist eine klassische soziale Diskriminierung! Wer in der Berufsschule mit 1,8 abschließt, hat mehr Leistung erbracht als der Studienabbrecher mit 1,3! Und dann wird plötzlich derjenige ausgeschlossen, der 2,0 hat? Das ist kein Auswahlkriterium - das ist ein Ausgrenzungsmechanismus! Außerdem: Wer schreibt denn noch „Bundesministerium für Bildung und Forschung“ mit großem „B“? Das ist nicht nur falsch - es ist eine Verletzung der deutschen Grammatik! 😡

  7. Sven Schoop

    Sven Schoop

    warum muss man immer so viel schreiben?!
    ich hab die 1,9 nicht, hab aber bei der deutschen meisterschaft im metallerhandwerk 2. platz gemacht
    hab den antrag gestellt - und kriegs
    mein chef hat mich vorgeschlagen
    und jetzt hab ich 7000 euro für meine technikerprüfung
    und ihr schreibt alle so viel rum - ich hab das einfach gemacht
    kein stress
    kein drama
    kein gefühl
    ich hab es getan
    und ihr? ihr diskutiert noch

  8. Markus Fritsche

    Markus Fritsche

    ich find’s schön, dass es so was gibt
    aber irgendwie denk ich immer: was ist mit den leuten, die nicht in den systemen stecken?
    die keine empfehlung haben, keine kammern kennen, keine ahnung von den bürokratischen pfaden
    das stipendium ist wie ein geheimes club - nur die, die wissen, wie man reinkommt, kriegen es
    und die anderen? die bleiben einfach zurück
    und das ist das wahre problem

  9. Quinten Peeters

    Quinten Peeters

    mein kollege hat das letztes jahr genommen für einen englischkurs in london
    hat 3780 euro bekommen
    hat 420 selbst gezahlt
    jetzt ist er teamlead im ausland
    und er hat nie studiert
    ich hab ne 2,1
    hab keine empfehlung
    hab keinen plan wie ich an den antrag rankomme
    und ich bin 29
    ich hab noch eine chance
    oder nicht?

  10. Kari Viitanen

    Kari Viitanen

    As a Norwegian public policy researcher, I find this program remarkably aligned with Nordic principles of inclusive competence development. The co-payment structure is particularly elegant - it balances accessibility with personal accountability. The exclusion of university graduates is a deliberate and commendable policy choice. In Norway, we lack such targeted mechanisms for vocational upskilling - we tend to funnel all resources into higher education. This German model deserves serious cross-border attention.

  11. Stephan Brass

    Stephan Brass

    9135 euro? für nen sprachkurs? für nen computerkurs? das ist doch ein witz
    wenn man so viel geld hat, dann sollte man doch lieber die arbeitslosen unterstützen
    oder die leute die nicht mal eine ausbildung haben
    und dann noch die note 1,9? das ist elitärer arsch
    und wer schreibt denn noch „SBB gGmbH“ mit kleinen buchstaben? das ist doch nicht korrekt
    und dann noch so ein langweiliger text - wer liest das überhaupt

  12. Koen Punt

    Koen Punt

    The structural arbitrariness of the 1.9 threshold is a textbook case of credentialist gatekeeping masquerading as meritocracy. The program’s design implicitly assumes that academic performance in vocational education is a valid predictor of professional excellence - a fallacy. The fact that a regional championship win overrides this criterion reveals its internal contradiction: talent is recognized only when it’s externally validated by institutionalized competition. This is not inclusion - it’s a curated elite pipeline disguised as social mobility. The IT bonus? A performative gesture. The real issue: systemic underinvestment in lifelong learning infrastructure for non-academic pathways. This stipendium is a Band-Aid on a hemorrhaging artery.

  13. Frank Wöckener

    Frank Wöckener

    9.135 Euro? Das ist doch ein Witz! Wer hat denn so viel Geld für eine Fortbildung? Und dann noch diese komische Note 1,9?! Das ist doch total unfair! Ich hab ne 2,0 und hab trotzdem ne Meisterprüfung gemacht! Und jetzt soll ich mich noch von irgendwelchen Empfehlungsschreiben retten lassen? Das ist doch totaler Bullshit! Und dann noch so ein langweiliger Text mit all den Punkten und Überschriften - wer liest das überhaupt? Ich hab das Stipendium nicht genommen, weil ich nicht wusste, wie das geht - und jetzt bin ich 31 und zu alt! 😠

  14. Malte Engelhardt

    Malte Engelhardt

    As a vocational counselor in Berlin, I’ve seen firsthand how this program transforms lives - especially for single parents, immigrants, and those in declining industries.
    One woman, a 28-year-old nursing assistant from Syria, used it for a German medical terminology course + a 4-week internship in a Berlin hospital.
    She passed her certification. Now she’s employed. Her child is in daycare. Her husband works full-time.
    This isn’t charity. It’s economic wisdom.
    And yes - the 10% co-payment works. It’s not about the money. It’s about ownership.
    Start your application. Today. Not tomorrow.
    Link: https://www.sbb-stipendien.de
    And yes - emojis are appropriate here. 🚀💙

  15. Stephan Lepage

    Stephan Lepage

    hast du schon den leitfaden runtergeladen?
    ich hab den vor 3 wochen gelesen - da stand drin, dass du auch einen neuen laptop mit 250 euro kriegst
    wenn du den antrag stellst, musst du nur den rechnungsbetrag angeben
    und dann wartest du
    und dann kommt das geld
    kein stress
    kein drama
    du musst nur machen
    und nicht hier rumdiskutieren
    ich hab es gemacht
    und jetzt bin ich meister
    und du?

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