Deutschland hat eine der stärksten Forschungslandschaften der Welt - doch viele Innovationen bleiben auf dem Papier, weil Wissenschaft und Wirtschaft nicht richtig miteinander reden. Es geht nicht nur um Geld oder Technologie, sondern um Forschungskooperationen, die wirklich funktionieren. Wie funktionieren diese Partnerschaften wirklich? Welche Modelle nutzen Unternehmen und Universitäten? Und warum scheitern so viele Projekte schon vor dem ersten Vertrag?
Was genau sind Forschungskooperationen und warum sind sie wichtig?
Forschungskooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen sind keine lockeren Treffen über Kaffee. Sie sind strukturierte, oft langfristige Partnerschaften, bei denen Wissen, Infrastruktur und Geld gemeinsam eingesetzt werden, um neue Technologien zu entwickeln - von künstlicher Intelligenz bis hin zu medizinischen Geräten. Der Zweck ist klar: Die Wissenschaft liefert Grundlagenforschung, die Wirtschaft braucht Anwendungen. Zusammen erreichen sie mehr als jeder für sich.
Die volkswirtschaftliche Bedeutung ist enorm. Kooperationen bringen Zeitvorteile, senken Entwicklungskosten und verteilen Risiken. Unternehmen, die mit Forschungseinrichtungen arbeiten, kommen schneller auf den Markt. Hochschulen bekommen praktische Relevanz und finanzielle Mittel. Doch das klappt nicht immer. Laut der e-fi-Studie 2022 ist die Absorptionskapazität - also die Fähigkeit, neues Wissen aufzunehmen und umzusetzen - der entscheidende Faktor für Erfolg. Ein Unternehmen kann die beste Technologie haben, aber wenn es nicht weiß, wie es sie einsetzt, bleibt sie nutzlos.
Die sieben Hauptmodelle der Zusammenarbeit
In Deutschland gibt es nicht nur ein Modell, sondern mindestens sieben verschiedene Formen, wie Wirtschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten. Jedes hat seine Stärken - und seine Fallgruben.
- Forschungs- und Entwicklungskooperationen: Die einfachste Form. Ein Unternehmen fragt eine Uni nach einer Lösung, die Uni macht eine Studie. Informell, schnell, aber oft ohne klare Rechte. Ideal für kleine Projekte.
- Verbundforschung (z. B. ZIM-KOOP): Mehrere kleine Unternehmen schließen sich zusammen, um mit einer Hochschule ein Projekt zu finanzieren. Das BMBF fördert das. 83 % der KMU, die an solchen Projekten teilnehmen, sind zufrieden - aber die Rechtslage bei Daten ist oft unklar.
- Spin-offs: Forscher gründen ein eigenes Unternehmen. Die Uni hält oft Anteile. Beispiele: BioNTech (ursprünglich aus Mainz) oder die Fraunhofer-Spin-offs. Hier ist das geistige Eigentum zentral - und oft der Knackpunkt.
- Industrielle Gemeinschaftsforschung: Große Konzerne wie Bosch oder Siemens finanzieren gemeinsame Forschung mit mehreren Hochschulen. Hier geht es um langfristige Strategie, nicht um Einzelprojekte.
- Cluster und Kompetenzzentren (z. B. ZIM-NEMO): Regionale Netzwerke, die Technologie, Unternehmen und Forschung bündeln. Bayern und Baden-Württemberg haben hier die Nase vorn. Die Innovationsrate liegt bei 42 % - aber im EU-Vergleich mit 58 % noch hinterher.
- Forschungscampus-Modelle: Die ambitionierteste Form. Unternehmen und Hochschulen bauen gemeinsame Labore auf - mit gemeinsamen Professuren, Doktoranden und Geräten. 78 % der Großunternehmen sehen das als entscheidenden Vorteil. Der Aufwand ist hoch, aber die Bindung langfristig.
- Proof-of-Concept-Förderung: Kleine Gelder, um Ideen von der Theorie in die Praxis zu bringen. Oft über Technologiestiftungen wie in Berlin. Hier werden Ideen getestet, bevor sie groß angelegt werden.
Verträge: Der größte Knackpunkt
Die meisten Kooperationen scheitern nicht an der Technik, sondern am Vertrag. Laut der HIS-Heidelberg-Studie 2023 sind 41 % aller gescheiterten Projekte auf rechtliche Streitigkeiten über geistiges Eigentum zurückzuführen. Wer besitzt die Patente? Wer darf die Daten nutzen? Wer bekommt die Lizenzrechte?
Ein typisches Szenario: Ein Doktorand entwickelt eine neue Algorithmus-Methode im Rahmen eines Projekts mit einem Automobilhersteller. Nach dem Abschluss will das Unternehmen die Technologie exklusiv nutzen. Die Uni will sie weiterveröffentlichen. Wer hat recht? Ohne klaren Vertrag: keiner.
Die Lösung: Musterverträge. Die Technologiestiftung Berlin bietet seit 2020 einen digitalen Vertragsassistenten an - und hat damit die Vertragslaufzeit für 72 % der Nutzer um durchschnittlich 4,3 Monate verkürzt. Auch das BMBF und der Stifterverband fordern standardisierte Vertragsvorlagen für häufige Kooperationsformen. Doch nur 38 % der deutschen Hochschulen haben eigene juristische Transfer-Abteilungen. Die meisten verhandeln mit externen Anwälten - teuer und langsam.
Wer arbeitet mit wem? Die Rolle der Unternehmensgröße
Nicht alle Unternehmen kooperieren gleich. Die Daten zeigen klare Muster:
- Kleine Unternehmen (unter 20 Mitarbeiter): 71 % sind in Kooperationen aktiv. Aber sie arbeiten meist mit Fachhochschulen, nicht mit Universitäten. Sie brauchen schnelle, praktische Lösungen - keine Grundlagenforschung.
- Große Unternehmen (über 500 Mitarbeiter): 65 % kooperieren. Sie bevorzugen Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer oder Max-Planck. Sie investieren in langfristige Strategien - und haben die Ressourcen, um komplexe Verträge zu managen.
Die Kluft ist groß: 99,6 % aller deutschen Unternehmen sind KMU - doch sie sind in den großen Förderprogrammen unterrepräsentiert. Dabei beschäftigen sie 60 % der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe. Die Politik redet von "Mittelstandsförderung“, aber die Strukturen sind oft auf Großkonzerne zugeschnitten.
Geografie und Branchen: Wer macht was?
Die Kooperationslandschaft in Deutschland ist ungleich verteilt. 63 % aller Projekte laufen in den alten Bundesländern. Bayern (22 %), Baden-Württemberg (19 %) und Nordrhein-Westfalen (15 %) dominieren. Die neuen Bundesländer sind mit nur 4 % an BMBF-geförderten Projekten fast unsichtbar - obwohl es Programme wie "Zwanzig20" gibt, die genau dafür da sind.
Branchenmäßig sieht es so aus:
- Automobilindustrie: 38 %
- Medizintechnik: 22 %
- Informationstechnologie: 15 %
- Chemische Industrie: 8 %
Die Automobilbranche ist der größte Treiber - nicht überraschend. Sie steht unter enormem Druck durch Elektrifizierung und Digitalisierung. Medizintechnik folgt dicht, weil Forschung hier oft lebenswichtig ist. IT ist ein Wachstumsmarkt, besonders bei KI. Chemie dagegen bleibt hinterher - vielleicht weil die Prozesse schwerer zu digitalisieren sind.
Neue Trends: Daten, KI und das NFDG
Seit dem 1. Januar 2025 gilt das Nationale Forschungsdatengesetz (NFDG). Es schafft endlich eine rechtliche Grundlage, wie Daten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geteilt werden dürfen - ohne dass jedes Mal ein neuer Vertrag geschrieben werden muss. Das ist ein Meilenstein. Der Stifterverband bewertet es als "lang erwarteten Schritt“.
Datenbasierte Kooperationen sind der neue Boom. Seit 2020 sind sie um 187 % gestiegen. Künstliche Intelligenz macht das möglich: Algorithmen lernen aus Daten, die Unternehmen sammeln - aber nicht nutzen können. Hochschulen haben die Expertise, aber nicht die Daten. Zusammen ergibt das neue Lösungen - etwa in der personalisierten Medizin oder in der vorausschauenden Wartung von Maschinen.
Prognosen sagen: Bis 2027 wird die Marktdurchdringung von Daten-Synthetisierungstechnologien (also künstlich erzeugten, aber realistischen Datensätzen) bei 65 % liegen. Das könnte KMU helfen, die keine echten Daten haben, aber trotzdem mit KI arbeiten wollen.
Was läuft schief? Die Kritik
Es gibt 65 Förderprogramme in Deutschland - aber nur 32 % davon werden systematisch evaluiert. Das ist absurd. Jedes Jahr fließen 2,8 Milliarden Euro in diese Projekte. Wer weiß, was funktioniert? Prof. Dr. Jürgen Kocka von der Hertie School sagt es klar: "Wir investieren Milliarden, aber messen kaum, was wir bekommen.“
Auch die Regulierung wird kritisiert. Zu viele Vorschriften, zu viele Prüfungen. Michael Kaschke von Table.Media warnt: "Zu viel Kontrolle tötet die offene Wissenschaft.“ Kooperationen brauchen Flexibilität - nicht Bürokratie.
Und dann ist da noch die internationale Konkurrenz. 62 % der deutschen Unternehmen suchen bereits Kooperationen mit ausländischen Partnern - vor allem in den USA, der Schweiz und den Niederlanden. Warum? Weil dort die Prozesse schneller, transparenter und weniger bürokratisch sind.
Was braucht Deutschland, um besser zu werden?
Die Lösungen sind bekannt - sie müssen nur umgesetzt werden:
- Musterverträge für Standardfälle: Einheitliche Vorlagen für Verbundforschung, Spin-offs, Datenkooperationen - einfach herunterladen und anpassen.
- Clearingstellen für geistiges Eigentum: An jeder größeren Uni sollte es eine Anlaufstelle geben, die schnell klärt: Wer bekommt was? Ohne sechs Monate Verhandlungen.
- Dedizierte Transfer-Abteilungen: Jede Hochschule braucht juristisch geschultes Personal - nicht nur für Verträge, sondern auch für Beratung.
- Digitale Matchmaking-Plattformen: Ein Portal, das KMU mit passenden Forschungseinrichtungen verbindet - wie Tinder für Forschung.
- Evaluierung aller Programme: Wer fördert was? Was bringt was? Ohne Messung ist das Geld verschwendet.
Die Technologiestiftung Berlin zeigt, dass es geht. Der digitale Vertragsassistent hat schon Tausende Projekte beschleunigt. Das muss flächendeckend kommen - nicht nur in Bayern.
Was kommt als Nächstes?
Die Zukunft der Forschungskooperationen liegt in der Vernetzung - national und international. Horizon Europe wird deutsche Partner stärker einbinden. Bis 2028 sollen 40 % der deutschen Unternehmen an europäischen Netzwerken teilnehmen. Und KI wird nicht nur Forschungsmittel, sondern auch Kooperationsplattform - Algorithmen, die passende Partner finden, Risiken abschätzen und sogar Vertragsbedingungen vorschlagen.
Der Schlüssel ist nicht mehr nur Geld. Es ist Vertrauen. Klare Regeln. Schnelle Prozesse. Und die Bereitschaft, auch mal scheitern zu dürfen - ohne dass der nächste Antrag blockiert wird.
Deutschland hat das Potenzial. Es hat die Forscher, die Unternehmen, die Technologie. Was fehlt, ist die Kultur - die Kultur des gemeinsamen Handelns. Nicht des Kontrollierens. Nicht des Verwaltens. Sondern des Schaffens.
Was ist der Unterschied zwischen Verbundforschung und Forschungscampus?
Verbundforschung (z. B. ZIM-KOOP) ist ein projektbasiertes Modell, bei dem mehrere Unternehmen und eine Hochschule ein begrenztes Forschungsprojekt gemeinsam durchführen - meist mit öffentlicher Förderung. Der Fokus liegt auf kurz- bis mittelfristigen Ergebnissen. Ein Forschungscampus hingegen ist eine langfristige, strategische Partnerschaft: Unternehmen und Hochschule bauen gemeinsame Labore auf, teilen Personal, Infrastruktur und Professuren. Es ist kein Projekt, sondern eine Institution - mit langfristiger Ausrichtung auf Innovation.
Warum scheitern viele Forschungskooperationen?
Der häufigste Grund ist unklare Rechtslage - besonders bei geistigem Eigentum und Datenrechten. 41 % der gescheiterten Kooperationen enden in rechtlichen Streitigkeiten. Auch fehlende Absorptionskapazität spielt eine Rolle: Ein Unternehmen kann die Technologie nicht nutzen, weil es keine Expertise oder Struktur dafür hat. Zudem sind viele Vertragsprozesse zu langsam und bürokratisch - besonders an Hochschulen ohne Transferabteilungen.
Welche Rolle spielen KMU in Forschungskooperationen?
KMU stellen 99,6 % aller deutschen Unternehmen und beschäftigen 60 % der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe. Trotzdem sind sie in großen Förderprogrammen unterrepräsentiert. Sie arbeiten oft mit Fachhochschulen statt Universitäten, weil die Projekte praktischer und schneller sind. Die größte Hürde: fehlende Rechtssicherheit und zu hohe administrativen Hürden. Digitale Plattformen und Musterverträge könnten das ändern.
Was ist das Nationale Forschungsdatengesetz (NFDG)?
Das NFDG, das am 1. Januar 2025 in Kraft trat, schafft erstmals eine bundesweite rechtliche Grundlage für den sicheren Austausch von Forschungsdaten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Es regelt, wie Daten genutzt, gespeichert und geteilt werden dürfen - ohne dass jede Kooperation einen neuen Vertrag braucht. Ziel ist es, datenbasierte Innovationen zu beschleunigen, besonders in KI und Medizin.
Warum kooperieren deutsche Unternehmen lieber mit ausländischen Partnern?
62 % der deutschen Unternehmen suchen Kooperationen mit ausländischen Partnern - vor allem in den USA, der Schweiz und den Niederlanden. Der Grund: Dort sind Prozesse schneller, Verträge klarer und die Bürokratie geringer. Die deutsche Förderlandschaft ist komplex, oft unübersichtlich und schwer zu navigieren. Ausländische Partner bieten oft mehr Flexibilität und weniger Verwaltungsaufwand - besonders für KMU.
15 Kommentare
Stephan Lepage
ich find das alles total überladen mit bürokratie man muss doch nur mal loslegen nicht jedes ding mit nem 50-seitigen vertrag absichern
Harry Hausverstand
interessant, aber ich frag mich immer: wer zahlt eigentlich die leute, die diese verträge schreiben? das ganze system is so kompliziert, dass es fast wie ein eigenes industriezweig aussieht
Oliver Sy
Das NFDG ist ein Meilenstein, ohne Zweifel. Die Standardisierung von Datenlizenzen und die Etablierung von Clearingstellen für geistiges Eigentum reduzieren Transaktionskosten signifikant. Die Implementierung erfordert jedoch eine konsistente Governance-Struktur über alle Bundesländer hinweg. Sonst wird es nur ein Papier-Tiger. 🚀
Erica Schwarz
Ich find’s toll, dass endlich drüber geredet wird. Aber ich hab’s auch mitbekommen, wie kleine Firmen total überfordert sind. Die brauchen nicht mehr Verträge, die brauchen jemanden, der ihnen sagt: „So, das hier ist dein Weg.“ Einfach. Menschlich.
Steffen Ebbesen
50 Förderprogramme, 32% evaluiert? Das ist nicht ineffizient, das ist kriminell. Wer verantwortlich ist, sollte zurücktreten. Diese Politik ist eine Farce.
Rosemarie Felix
klar, wieder so ein text mit 1000 wörtern für was man eh schon weiß. die wahrheit: deutsche bürokratie tötet innovation. punkt. fertig.
Koen Punt
Die Absorptionskapazität als entscheidender Faktor? Das ist nicht neu, das ist klassische Managementtheorie aus den 90ern. Was wir brauchen, ist eine systemische Transformation der Wissensökonomie, nicht nur vertragliche Anpassungen. Die institutionelle Fragmentierung der deutschen Hochschullandschaft ist das eigentliche Problem. Ohne eine zentrale Koordinierungsstelle mit exekutivem Mandat bleibt alles kosmetisch.
Stephan Brass
Spin-offs sind doch nur der letzte Schrei von Professoren die keine Lehre mehr machen wollen. Die meisten scheitern nach 2 jahren. Und dann klagen sie noch über fehlende Förderung. Lächerlich.
Markus Fritsche
Was ist eigentlich Wissen, wenn es nicht geteilt wird? Wir reden hier von Innovation, aber wir behandeln Wissen wie ein geheimes Juwel, das man nicht rauslassen darf. Ist das nicht ein bisschen traurig? Die Wissenschaft war mal frei. Heute ist sie ein Vertragsdschungel.
Frank Wöckener
Das NFDG? Endlich! Aber wer liest das überhaupt? Die meisten Uni-Rechtsabteilungen haben keine Ahnung von Datensharing, geschweige denn von KI. Und dann wundern sie sich, warum KMU nach Österreich oder Holland flüchten?!
Markus Steinsland
Die Cluster-Modelle in Bayern und BW sind der einzige funktionierende Ansatz. Alle anderen versuchen, Systeme zu optimieren, die grundlegend kaputt sind. Die Lösung ist nicht mehr Verträge, sondern mehr Konzentration. Weniger Programme, mehr Tiefe. Und keine Illusionen mehr über die Leistungsfähigkeit der neuen Bundesländer.
Lea Harvey
Warum kooperieren deutsche Firmen mit Ausländern? Weil sie endlich mal was machen können ohne dass 12 Beamte erst einen Kaffee trinken müssen. Deutsche Forschung ist ein Museum mit Zutrittskontrolle.
Jade Robson
Ich hab mal mit einem kleinen Medizintechnik-Startup gesprochen. Die hatten eine super Idee, aber drei Jahre gebraucht, um einen einfachen Kooperationsvertrag zu unterschreiben. Sie haben aufgegeben. Das ist kein Versagen der Technik. Das ist ein Versagen der Menschlichkeit.
Matthias Kaiblinger
Deutschland hat die größte Ingenieurskultur der Welt, aber wir verlieren sie, weil wir sie mit Verträgen begraben. In Japan oder Schweden denkt man: Wie können wir das gemeinsam machen? Bei uns denkt man: Wer haftet, wenn es schiefgeht? Wir brauchen eine Kultur des Vertrauens, nicht eine Kultur der Absicherung. Unsere Stärke war immer die Praxis, nicht die Bürokratie.
Sven Schoop
Man sollte doch meinen, dass eine Hochschule, die 100 Mio. Euro Forschungsgelder bekommt, auch eine einzige Juristin haben kann, die Verträge versteht… aber nein, lieber 12 externe Anwälte, die 2000€ pro Stunde verlangen… das ist doch eine Schande…!!!